Behandlungszeiten

Mo, Di, Do: 8.00 - 13.00 Uhr
& 14.00 - 18.00 Uhr
Mi & Fr: 8.00 - 13.00 Uhr

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Tel: 0221/ 406 08 87
Maarweg 10
50933 Köln

Endodontie

Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung

Eine Wurzelkanalbehandlung erfolgt grundsätzlich unter lokaler Betäubung so daß wir Schmerzen gänzlich ausschließen können. Röntgenaufnahmen sind für die Durchführung einer Wurzelkanalbehandlung unumgänglich. Nach Analyse des Wurzelkanalverlaufes wird der Zahn eröffnet. Wenn alle WurzelKanäle gefunden wurden, wird deren exakte Länge bestimmt. Dies geschieht einerseits durch Röntgenaufnahmen, andererseits durch ein elektronisches Meßverfahren, die sogenannte Endometrie.

Die Aufbereitung der Wurzelkanäle erfolgt mit flexiblen Titaninstrumenten mit deren Hilfe Pulpagewebereste, Bakterien und kontaminiertes Kanaldentin entfernt werden. Um eine Reduktion der Keimzahl zu erzielen werden die Kanäle während der Behandlung immer wieder mit Natriumhypochlorit gespült. Sind die Kanäle vollständig aufbereitet, werden sie mit einer antibakteriellen Paste gefüllt, der sogenannten medikamentösen Zwischeneinlage. In einer weiteren Sitzung wird diese entfernt und die Wurzelkanäle endgültig gefüllt. Die Wurzelfüllung erfolgt mit Guttapercha und einer Wurzelfüllpaste. Das Guttapercha wird in den Kanal eingebracht und verdichtet. Die Dichtigkeit und Länge der Wurzelfüllung sind die wichtigsten beeinflußbaren Voraussetzungen um einen langfristigen Erfolg der Behandlung sicher zu stellen.

Um zu vermeiden das Bakterien in das Innere des Zahnes gelangen ist abschließend ein dichter Verschluss des Zahnes notwendig. Dies kann durch eine Füllung erreicht werden. Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Überkronung eines wurzelkanalbehandelten Zahnes sinnvoll da diese Zähne meist einen erhöhten Zerstörungsgrad aufweisen und zu Frakturen neigen.